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Krankenhausseelsorge Südtirol

Volontariat

Die Krankenhausseelsorge wird von hauptberuflichen Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorgern getragen; es ist auch möglich, sich freiwillig einzusetzen: Kranke zum Gottesdienst zu begleiten, Kranken die Kommunion zu bringen, Krankenbesuch, Kranke durch die Nacht zu begleiten („Freiwillige Sitzwache in der Nacht“) u.a. Die Freiwilligen werden dabei in ihre Aufgabe eingeführt und begleitet.

Wer sich ehrenamtlich sinnvoll engagieren möchte, informiere sich bei der jeweiligen Krankenhausseelsorge über die Möglichkeiten vor Ort.

 

Freiwillige Sitzwache in der Nacht

Freiwillige begleiten einen kranken Menschen, der es braucht, durch die Nacht, indem sie an seinem Bett sitzen und ihm durch ihr Dasein Geborgenheit und Trost vermitteln. Die einzigen Voraussetzungen für diesen Dienst sind ein offenes Herz und der Respekt anderen und sich selbst gegenüber. Es sind keine pflegerischen Aufgaben zu übernehmen. Auch die Freiwilligen werden durch die gemachten Erfahrungen beschenkt.

Wer einem /einer Kranken eine Nacht schenken möchte, kann sich gerne bei der Krankenhausseelsorge Meran, Bozen oder Brixen melden.

 

Ausflug der „Sitzwache“ Brixen

Statt Sitzwache während der Nacht im Krankenhaus ein sonniger Tag in den blumenreichen Gärten von Schloss Trauttmansdorff.

So manche Nacht haben wir am Bett eines pflegebedürftigen, oft ganz verlorenen Kranken gesessen und haben „gewacht“, dass er nicht aus dem Bett steigt, dass er nicht sein Zimmer verlässt, dass er sich nicht die angebrachten Schläuche herauszieht usw.

Wir sind eine kleine Gruppe von Freiwilligen, die diesen Nacht-Wachdienst an speziellen Kranken auf Anfrage der Krankenschwestern verrichten. Für diese Patienten ist die stetige Anwesenheit eines Menschen an ihrem Bett sehr beruhigend. Zudem erleichtert der Dienst die Arbeit der Krankenpfleger, die meistens noch einige andere Patienten zu versorgen haben.

Aber am letzten Samstag haben wir zusammen mit den Krankenhausseelsorgern/innen einen schönen Tag in Meran verbracht. Zuerst haben wir mit Pater Gebhard eine hl. Messe in der Kapelle des „Liebeswerk“ gefeiert, wo er uns die Bedeutung dieses Dienstes ans Herz gelegt hat. Dann genossen wir ein gutes Mittagessen im Restaurant Yosyag und schließlich haben wir die Gärten von Schloss Trauttmansdorff besichtigt.

Warum wir Euch das erzählen? Wer weiß, vielleicht hat noch jemand Lust, mit uns diesen freiwilligen Wachdienst an Kranken zu verrichten. Wenn ja, bitte meldet Euch bei der Krankenhausseelsorge. (Karl Pizzinini)